Rechtsanwaltskosten einer Verfügung ohne Abmahnung

Rechtsanwaltskosten einer Verfügung ohne vorherige Abmahnung

Wird eine einstweilige Verfügung beantragt und erlassen, so hat grundsätzlich der Schuldner die Rechtsanwaltskosten des Verfahrens zu tragen. Wird aber ohne vorherige Abmahnung eine einstweilige Verfügung beantragt und erkennt der Schuldner diese an, so trägt der Antragsteller die Kosten des Verfahrens. Ausnahmsweise ist das aber dann wieder nicht der Fall, wenn der Antragsteller nach dem Verhalten des Schuldners davon ausgehen musste, dass eine Abmahnung nicht erfolgversprechend ist.


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Die Unterscheidung eines Namens mit Domainzusatz

Die Unterscheidungskraft eines Firmennamens durch einen Domainzusatz

In das Handelsregister werden nur Firmen eingetragen, die über eine ausreichende Unterscheidungskraft verfügen. Würde man daher einen allgemein beschreibenden Begriff eintragen wollen, ginge das nicht. Auch durch das Hinzufügung eines weiteren allgemeinen Zusatzes zu einem Firmennamen kann diese Unterscheidungskraft nicht herbeigeführt werden.


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Zuständigkeit eines Gerichts einer Vertragsstrafe


Die Zuständigkeit eines Gerichts ergibt sich aus den einschlägigen Vorschriften der Zivilprozessordnung. In bestimmten Fällen können die Länder eine Zuständigkeitsordnung erlassen, die ein an sich unzuständiges Gericht für zuständig erklären. Ob und wann dies der Fall ist, muss im Einzelfall geprüft werden.


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Übergang eines Unterlassungsanspruchs auf einen anderen

Der Übergang eines Unterlassungsanspruchs auf einen anderen

Ein Unterlassungsanspruch kann auf einen anderen im Wege der Prozessstandschaft übergehen. Ein Fall der gesetzlichen Prozessstandschaft ist der Übergang des Betriebs auf einen anderen. Wurde der Unterlassungsanspruch vor der Übertragung des Betriebs bereits geltend gemacht, kann der ursprüngliche Gläubiger den Anspruch dennoch weiterverfolgen.


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Zuständigkeit ausländisches Gericht bei Internetverkauf

Die Zuständigkeit ausländischer Gerichte bei Verkauf über das Internet

Ausländische Gerichte sind bei einem Verkauf durch ein inländischen Unternehmen über das Internet zuständig, wenn der Gewerbetreibende mit dem Verbraucher aus dem Ausland Kaufverträge zu tätigen beabsichtigt. Ob eine solche Absicht vorliegt, ist anhand von verschiedenen Kriterien zu prüfen. Herangezogen werden können für die Beurteilung die Angaben der Anfahrtsbeschreibungen, die Verwendung der Sprache, die Währung oder die Angabe einer Telefonnummer mit internationaler Vorwahl.


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Zuständiges Gericht für Zahlung einer Vertragsstrafe

Bei welchem Gericht ist die Zahlung einer Vertragsstrafe aus einer Unterlassungserklärung geltend zu machen

Die örtliche Zuständigkeit für die Geltendmachung der Vertragsstrafe richtet sich nach den allgemeinen Regeln über die Zuständigkeit der Gerichte. Danach ist die Vertragsstrafe an dem Ort geltend zum machen, an dem der Schuldner seinen Sitz hat.


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Frist für eine einstweilige Verfügung bei Gericht

Innerhalb welcher Frist muss eine einstweilige Verfügung bei Gericht beantragt werden

Eine einstweilige Verfügung kann nur in besonders dringlichen Fällen beantragt werden, also in Fällen, in denen die Durchführung eines normalen Hauptsacheverfahrens zu lange dauern würde. Eine feste Frist gibt es hier nicht. Überwiegend wird aber ein Monat ab Kenntnis als Grenze betrachtet.


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Vertragsstrafe auch bei fehlendem Verschulden?

Muss die Vertragsstrafe auch bei fehlendem Verschulden bezahlt werden

Wurde eine Unterlassungserklärung abgegeben, wird die Vertragsstrafe nur bei schuldhaften Verhalten verwirklicht. Schuldhaft bedeutet dabei entweder durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit. Nicht möglich ist es, dass der Schuldner auch für schuldlosen Verhalten eine Vertragsstrafe zahlt.


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Die Abmahnung – Eine Zusammenfassung

Die Abmahnung

 

In diesem Beitrag soll eine kurze Zusammenfassung der Thematik der Abmahnung dargestellt werden, ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Diese Darstellung gliedert sich inhaltlich in die nachfolgenden Punkte:

1. Begriff 2. Sinn und Zweck 3. Anwendungsgebiete 4. Inhalt 5. Notwendigkeit der Einhaltung der gesetzten Frist 6. Reaktionsmöglichkeiten 7. Abmahnmissbrauch 8. Kosten 9. Fazit

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